Satzung

Die Satzung
Satzung der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V.
(Satzung festgelegt durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 10.03.2016)
 
§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein trägt den Namen "Deutsche Gesellschaft für Baby- und
      Kindermassage e. V."
(2) Er hat seinen Sitz in Offenburg. Er ist national tätig im Gebiet der
      Bundesrepublik Deutschland.
(3) Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Offenburg eingetragen werden.
     Der Name hat den Zusatz "e. V."
 

§ 2 Zweck und Zielsetzung
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
     Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
     Er ist politisch und religiös unabhängig.
(2) Der Verein hat das Ziel, die Bildung der Allgemeinheit auf geistigem und
     sittlichem Gebiet durch die Baby- und Kindermassage zu fördern. Zweck der
     Gesellschaft ist es, KursleiterInnen und TrainerInnen aus- und fortzubilden, um
     die Grundsätze und Techniken der Baby- und Kindermassage an Eltern und
     Bezugspersonen weiterzuleiten.
(3) Das Hinzunehmen von anderen Maßnahmen oder Methoden, um die Beziehung
     zwischen Eltern und Kind zu stärken, kann die Mitgliederversammlung
     beschließen (z.B. bindungsfördernde und präventive Maßnahmen/Methoden).
(4) Die Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage sieht ihre Aufgabe
     darin, liebevolle Berührung und Kommunikation durch Bewusstseinsbildung,
     Fortbildung und Forschung zu fördern, damit Eltern, Bezugspersonen und Kinder
     in der ganzen Welt geschätzt, geliebt und respektiert werden.
(5) Die Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage ist ein Zweig der
     Internationalen Gesellschaft für Babymassage (IAIM).
     Der Verein erkennt die Satzung der IAIM an und unterstützt deren Ziele weltweit.


§ 3 Selbstlosigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
     Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet
     werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins
     keine Anteile des Vereinsvermögens.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,
     oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 

§ 4 Mitgliedschaft
(1)  Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und  Ehrenmitglieder.
(1a) Als ordentliche Mitglieder werden KursleiterInnen für Baby- und Kindermassagekurse
      aufgenommen, die eine anerkannte Ausbildung der Deutschen Gesellschaft für Baby- und
      Kindermassage (DGBM e.V.) absolviert haben.
(1b) Außerordentliches Mitglied kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die
      die Ziele des Vereins unterstützt (§2).
(1c) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die
       Mitgliederversammlung.
 (2) Die Mitgliedschaft wird schriftlich unter Angabe von Name, Anschrift und dem
     Hinweis auf ordentliche oder außerordentliche Mitgliedschaft beantragt.
     Der Antrag erfolgt formlos. Über den Antrag zur Aufnahme entscheidet der Vorstand.
 

§ 5 Beiträge
(1) Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe der jeweiligen Beschlüsse der
     Mitgliedsversammlung.
(2) Die Beiträge gelten jeweils für ein Jahr. Bei vorzeitigen Ausscheiden werden
     anteilige Beiträge nicht erstattet.
 
 
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds oder, wenn das Mitglied eine juristische Person ist,
    mit deren Auflösung
b) durch freiwilligen Austritt
c) durch Ausschluss aus dem Verein
(1a) Der freiwillige Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich.
     Eine sechswöchige Kündigungsfrist ist einzuhalten (Datum des Poststempels).
     Der Austritt muss in schriftlicher Form an den Vorstand erfolgen.
(2) Ein Mitglied kann aus wichtigem Grunde durch Beschluss des Vorstandes mit
     sofortiger Wirkung von der Mitgliedschaft ausgeschlossen werden, der
     insbesondere dann gegeben ist, wenn es gegen die Ziele und Interessen des
     Vereins schwer verstoßen hat.
(3) Das Mitglied muss vor der Beschlussfassung über seinen Ausschluss Gelegenheit
     zur Rechtfertigung gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann
     das Mitglied Berufung bei der Mitgliederversammlung einlegen, die darüber
     entscheidet. Die Berufung ist spätestens vier Wochen vor der nächsten
     Mitgliederversammlung beim Vorstand einzureichen.
(4) Während des Berufungsverfahrens über den Ausschluss ruht das Stimmrecht des
      betreffenden Mitgliedes.
 

§ 7 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
 

§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden
     Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied, mit den Fachbereichen
     Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, Personal, sowie Mitgliederbetreuung.
     Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder
     des Vorstandes, darunter der/dem Vorsitzenden oder der/dem stellvertretenden                   Vorsitzenden, vertreten.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren
     jeweils in besonderen Wahlgängen gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl
     bzw. Wiederwahl im Amt.
(3) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins nach Maßgabe dieser
     Satzung, bereitet die Mitgliederversammlung vor und führt die von Ihr gefassten
     Beschlüsse durch.
(4) Der Vorstand entscheidet über die Beteiligung an anderen Organisationen und
     Vereinen. Voraussetzung ist, dass sie der aktuellen Satzung und den Zielen der
     DGBM e.V. nicht entgegen stehen.
(5) Die/Der Vorsitzende beruft die Sitzungen des Vorstandes ein und leitet die
      Verhandlungen. Sie/Er muss eine Vorstandssitzung einberufen, wenn dies von
      mindestens zwei Vorstandsmitgliedern verlangt wird. Beschlüsse des Vorstandes
      werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme
      der/des Vorsitzenden den Ausschlag. Im übrigen findet § 9 entsprechende
      Anwendung. Bei Eilbedürftigkeit können Vorstandsbeschlüsse auch schriftlich oder
      telefonisch gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht.
(6) Erklärungen, die den Verein vermögensrechtlich verpflichten, müssen, soweit sie
      nicht lediglich den laufenden Geschäftsverkehr betreffen, schriftlich abgefasst und
      von der/dem Vorsitzenden oder ihrer/ seiner StellvertreterIn und einem weiteren
      Vorstandsmitglied vollzogen werden.
 

§ 9 Mitgliederversammlung
(1)  Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich mindestens einmal durch den
      Vorstand einzuberufen. Die schriftliche Einladung dazu ergeht mindestens vier
      Wochen vorher.
(2)  Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das
      Interesse des Vereins es erfordert, oder die Einberufung von einem Drittel
      sämtlicher Vereinsmitglieder unter Angabe von Gründen beim Vorstand
      schriftlich verlangt wird.
(3)  Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorstandvorsitzenden, bei
      deren/dessen Verhinderung von der/vom stellvertretenden Vorsitzenden, oder
      einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
(4)  Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden
      ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder, soweit gesetzliche Bestimmungen
      dem nicht entgegenstehen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Vertretung ist
      nicht möglich.
 

(5)  Die Mitgliederversammlung entscheidet über:
      1. die Wahl des Vorstandes,
      2. die Festsetzung der Beiträge,
      3. Aufnahme von Darlehen,
      4. Alle sonstigen Angelegenheiten von allgemeiner Bedeutung, soweit sie
          sich nicht nur auf die laufenden Geschäftsführung beziehen,
      5. Satzungsänderungen,
      6. die Geschäftsordnung,
      7. Die Entlastung des Vorstandes aufgrund des von ihm vorgelegten
          Jahresberichtes und der Jahresrechnung,
      8. Auflösung des Vereins.
 

§ 10 Beschlüsse
(1) Über Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen ist ein schriftliches
      Protokoll zu führen, welches den Gang der Verhandlungen sinngemäß wiedergibt.
      Die in diesen Versammlungen und Sitzungen gefassten Beschlüsse sind wörtlich
      in das Protokoll aufzunehmen. Das Protokoll ist vom jeweiligen Leiter der
      Versammlung und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und bis zur
      nächsten Versammlung bekannt zu geben.
 

§ 11 Geschäftsjahr und Rechnungslegung
(1) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
(2) Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht vorzulegen und
      eine Jahresabrechnung aufzustellen und um seine Entlastung nachzusuchen.
 

§ 12 Auslagenregelung
(1) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Für Vorstandstätigkeit kann in Abhängigkeit von der Haushaltslage des Vereins eine pauschale Aufwandsentschädigung bis zu 500 EUR pro Jahr und Vorstandsmitglied gezahlt werden.
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt eine Geschäftsordnung, nach der Auslagen
      erstattet werden können.
 
§ 13 Satzungsänderungen
(1) Änderungen dieser Satzung können nur mit einer Mehrheit von drei viertel der
     anwesenden stimmberechtigten Mitglieder des Vereins beschlossen werden.
(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus
      formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.
 

§ 14 Auflösung des Vereins
(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine Dreiviertel Mehrheit der in der
     Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann
     nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung
     gefasst werden.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
     Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, nach Einwilligung des Finanzamtes, an
     eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende, nach der Abgabenordnung
     anerkannt gemeinnützige Einrichtung, die es unmittelbar und ausschließlich für
     gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 15 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am 01.04.2016 in Kraft
Gleichzeitig tritt die bisherige Satzung der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e.V. außer Kraft.

 

 

 

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